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Folgende Videos können Sie bei YouTube anschauen:

»Angekommen« — Dokumentarfilm von Rüdiger HeinsIcon

In diesem Film aus der Serie »HANDABDRUCK« schildert My Hanh Dinh in eindringlicher Weise die Flucht ihrer Familie als Boatpeople aus ihrer Heimat in Vietnam.

Schon fast in Vergessenheit bei uns geraten ist die schier ausweglose Situation dieser Menschen zur Zeit des Vietnamkrieges: Es gab für sie nur die Möglichkeit über das offene Meer zu fliehen.

Heimlich, um möglichst nicht entdeckt zu werden, entschloss sich die Familie ein Boot zu bauen, mit dem auch die Verwandtschaft den Weg in die Freiheit antreten wollte. Dieser Fluchtversuch wurde jedoch entdeckt und durch Soldaten vereitelt. Nur einigen der Familie gelang es mit dem Boot zu fliehen …

Wallraff von innenIcon

MailArt — Die Kunst aus dem BriefkastenIcon

Studierende und Absolventen des INKAS Institutes für Kreatives Schreiben in Bad Kreuznach haben gemeinsam mit ihrem Dozenten Rüdiger Heins eine MailArt-Ausstellung zusammengestellt, die vom 15. bis 29. April im Bildungszentrum St. Hildegard gezeigt wird.

MailArt sind Kunstwerke, die mit der Post verschickt werden. Die Studierenden des INKAS Instituts haben im Rahmen eines Semesters mit dem Schwerpunkt »Lyrik« die Exponate entwickelt und verschickt. In der Ausstellung »MailArt — Kunst aus dem Briefkasten« werden die entstandenen Arbeiten zu sehen sein.

Der Filmemacher Helmuth Janßen hat eigens zur Ausstellung eine Videoinstallation gemacht, in der die Exponate filmisch umgesetzt wurden.

Rüdiger Heins über sein neues Stück »Allahs Heilige Töchter«Icon

Rüdiger Heins in der LandesschauIcon

Gilgameschs RückkehrIcon

Interview mit Rüdiger Heins: Gilgamesch und die moderne LyrikIcon

Das Gilgamesch-Epos zählt zu den ältesten Epen der Menschheitsgeschichte. Es handelt von Themen, die uns Menschen auch heute noch bewegen: Freundschaft, Liebe, Macht und dem Traum von der Unsterblichkeit. Das Epos, ursprünglich in akadischer Sprache auf zwölf Tontafeln in Keilschrift geschrieben, wurde im vergangenen Jahrhundert in den Ruinen des Tempels von Nabu in Ninive wieder entdeckt.

Gilgamesch, König von Uruk, Erbauer der Stadtmauer, erstmals 2900 vor Christus erwähnt, Held und Lebemann, der zu zwei Teilen ein Gott ist und zu einem Teil Mensch. Der unsterbliche Gilgamesch, König von Uruk, begegnet dem ebenbürtigen Enkidu, der – zwei Teile Mensch, ein Teil Tier – in der Steppe lebt. Die beiden messen im Kampf ihre Kräfte, um festzustellen, dass nur ihre Freundschaft siegen wird. So leben sie fortan zusammen, teilen Bett und Tisch miteinander und pflegen eine homoerotische Männerfreundschaft.

Die Abenteuer, die sie sich selbst auferlegen, um ihre Grenzen auszuloten, führen sie in die heiligen Zedernwälder, wo sie auf Chumbaba treffen, einem Gott der Unterwelt, den sie überlisten. Weitere Abenteuer führen sie zur Göttin Ishtar, die versucht, Gilgamesch mit Liebesversprechen zu umgarnen. Gilgameschs Lebensfreude wird durch den unerwarteten Tod des Enkidu beendet.

Rüdiger Heins unternimmt den Versuch, sich diesem alten Epos lyrisch und in zeitgenössischer Ausdrucksform, den sogenannten Zeilenbrüchen, anzunähern. Helmuth Janßen hat das Theaterstück filmisch begleitet und ein Interview mit dem Autor über das Epos geführt.

11. September – Terror in Chile (benötigt aktiviertes Javascript)